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Fertige Einheit · D-Jugend

Der Torwart spielt mit

D-Jugend · 60 Minuten · Thema: Torwart integriert

60Minuten
5Blöcke
12–12Kinder

Torwarttraining mitten im Mannschaftstraining: fangen und abwerfen, der Abwurf als Konterstart, Aufbau unter Pressing mit dem Torwart als Anspielstation. Alle rotieren durch die Rolle, und das 9 gegen 9 endet mit Torwart.

Tausche Blöcke, kürze Zeiten, pass die Gruppengrößen an deine Kinder an. In der App wird die Einheit zum frei änderbaren Plan.

Ablauf der Einheit

ZeitTrainingsteilÜbungDauer
0–10AnkommenRondo: Balljagd im Kreis10 min
10–20SchwerpunktTorwart: Fangen, Abwurf, flacher Abstoß10 min
20–30SpielformenAbwurf als Konterwaffe10 min
30–45SpielformenTorwart im Aufbau unter Pressing15 min
45–60Abschlussspiel9 gegen 9 mit Grundordnung15 min

Material: 8 Hütchen · 8 Leibchen · 2 Minitore · 2 große Tore · ein Ball je Kind · 8 Markierteller

Zwei Minitore reichen, zwei große Tore für die Stationen sind hilfreich.

Warum so aufgebaut

In der D beginnt die Torwartausbildung als Teil des Mannschaftstrainings, nicht als Einzelecke; darum trainiert jeder Torwartblock zugleich die Feldspieler (Zuspiel, Konter, Pressing). Die Rotation an den Stationen und das Wettspielformat am Ende stellen sicher, dass die Position nicht an ein Kind festgemacht wird.

Weniger oder mehr Kinder: Unter 12: Grundtechnik an einem Tor, Aufbau unter Pressing 5 plus Torwart gegen 3, Abschluss 7 gegen 7. Über 16: Grundtechnik an zwei Toren.

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Diese Einheit wird in der App zum Plan mit Timer: jeder Block tauschbar, jede Zeit anpassbar, am Platz Block für Block geführt.

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Die Übungen im Einzelnen

Erste Rondo-Erfahrung ohne Taktikvortrag: sauberer Innenseitpass und die Entscheidung, wohin.

Aufbau

  1. Kreise mit sechs bis acht Metern Durchmesser markieren, je fünf bis sieben Kinder außen.
  2. Ein Jäger mit Leibchen in der Mitte; bei vielen Kindern mehrere Kreise parallel.

Ablauf

  1. Die Außenspieler passen sich den Ball flach zu, der Jäger versucht ihn zu berühren.
  2. Berührt der Jäger den Ball oder geht er ins Aus: Der Passgeber wird neuer Jäger.
  3. Der Wechsel läuft über das Abklatsch-Ritual: kein Diskutieren, sofort weiter.
  4. Nach ein paar Minuten: direkte Rückpässe verbieten, das öffnet den Blick für den dritten Mann.
So erklärst du es den Kindern

„Ihr seid die Ballbesitzer, in der Mitte lauert der Jäger. Passt euch den Ball flach zu. Wer den Fehler macht, klatscht ab und jagt selbst. Kein Drama: Jeder ist mal Jäger.“

Darauf achtest du: Innenseite, flach, mit Tempo. Ein weicher Pass lädt den Jäger ein. Vor der Annahme über die Schulter schauen lassen: Wo ist der Jäger gerade? Das Abklatsch-Ritual konsequent halten. Es macht den Fehler zur normalen Sache.

Umbau: Am großen Tor: Zuspieler mit Ballvorrat davor, seitlich zwei Hütchentore für Abwürfe, weiter weg zwei für Abstöße. Zwei bis drei Torhüter rotieren, die übrigen sind Zuspieler und Zieltore; zweite Station am zweiten Tor, damit acht je Tor arbeiten.

Grundtechnik im Tor plus die Rolle als erster Aufbauspieler.

Für die Wartenden: Ohne zweites Tor: Die übrigen üben an der Seitenlinie den flachen Abstoß zu zweit auf ein Hütchentor und tauschen nach fünf Minuten ein.

Aufbau

  1. Tor, davor Zuspieler mit Ballvorrat, seitlich zwei Zieltore für Abwürfe, weiter weg zwei für Abstöße. Zuspielen kann ein Feldspieler, der nach jeder Serie wechselt.
  2. Zwei bis drei Torhüter rotieren, der Rest spielt zu.

Ablauf

  1. Station 1: halbhohe Zuspiele fangen, Ball zum Körper ziehen.
  2. Station 2: nach der Parade sofort Abwurf in ein seitliches Zieltor.
  3. Station 3: flacher Abstoß auf ein entfernteres Zieltor.
  4. Nach acht Aktionen Torwart wechseln.
So erklärst du es den Kindern

„Ball fangen, zum Körper, dann sofort weiterspielen: erst mit einem Wurf zur Seite, dann mit einem flachen Abstoß nach vorne. Du bist nach der Parade der Erste, der das Spiel eröffnet.“

Darauf achtest du: Nach jeder Parade den Kopf heben. Die Eröffnung ist Teil der Aktion. Abwürfe flach und scharf, Abstöße flach ins Zieltor. Weiterhin rotieren, aber Interessierte dürfen häufiger ins Tor.

Umbau: Gleiches Tor, die Abwurftore rücken auf halbe Höhe links und rechts als Startpositionen der Konterspieler, an der Mittellinie zwei Minitore. Der Flankengeber steht seitlich mit Ballvorrat.

Aus der Torwart-Parade wird der erste Angriffspass: fangen, orientieren, präzise auslösen.

Zweiter Erwachsener: Zweiter Erwachsener oder ruhender Spieler spielt die Flanke, sonst coacht niemand.

Aufbau

  1. Großes Tor mit Torwart; links und rechts auf halber Höhe je eine Startposition für Konterspieler.
  2. Ein Feldspieler oder ein zweiter Erwachsener steht mit Ballvorrat seitlich als Flanken- und Schussgeber. Wer zubringt, wechselt nach jeder Serie.

Ablauf

  1. Der Zubringer schießt aufs Tor oder gibt herein; der Torwart fängt oder pariert sicher.
  2. Mit der Ballkontrolle startet die Fünf-Sekunden-Uhr: Beide Außen sprinten los, der Torwart wählt die freie Seite.
  3. Abwurf für kurze, Flachpass für mittlere Distanzen. Der angespielte Außen zieht auf das Minitor.
  4. Nach sechs Auslösungen rotieren Torwart und Außen.
So erklärst du es den Kindern

„Deine Parade ist erst halb fertig, wenn der Ball sicher ist. Fertig ist sie, wenn dein Konter läuft. Fang den Ball, Kopf hoch, und schick deinen schnellsten Mitspieler auf die Reise. Fünf Sekunden gehören dir.“

Darauf achtest du: Die Blickfolge coachen: fangen, aufrichten, beide Seiten scannen, erst dann entscheiden. Den Abwurf als Bowlingbewegung flach und scharf zeigen; hohe Bogenwürfe sind Geschenke an den Gegner. Die Außen starten mit der Ballkontrolle des Torwarts, nicht erst mit seinem Wurf.

Umbau: Halbfeld: großes Tor mit Torwart, Minitore an der Mittellinie bleiben. Aufbauteam in Überzahl plus Torwart gegen pressende Unterzahl, Torwart hat Kontaktlimit.

Den Torwart als elften Feldspieler etablieren: anspielbar, passsicher, spielauslösend.

Für die Wartenden: Die zwei Übrigen üben an der Seitenlinie den flachen Abstoß zu zweit und wechseln nach jeder zweiten Aufbauaktion ein.

Aufbau

  1. Halbfeld: großes Tor mit Torwart, an der Mittellinie zwei Minitore.
  2. Aufbauteam in Überzahl (plus Torwart) gegen pressende Unterzahl.

Ablauf

  1. Das Aufbauteam startet jeden Angriff beim Torwart und will über die Minitore punkten.
  2. Der Torwart ist immer anspielbar; jeder kontrollierte Rückpass mit anschließendem neuen Aufbauweg zählt als halber Punkt.
  3. Die Pressing-Gruppe punktet durch Balleroberung mit Abschluss aufs große Tor.
  4. Torwart-Rotation alle fünf Minuten: Jedes Kind erlebt die Aufbaurolle.
So erklärst du es den Kindern

„Euer Torwart ist kein Museumswärter, er spielt mit! Wenn vorne alles zu ist, zurück zu ihm und neu aufbauen. Ein Rückpass ist kein Rückschritt: Er verschiebt den Gegner und öffnet die andere Seite.“

Darauf achtest du: Die Anspielwinkel des Torwarts coachen: seitlich vom Tor anbieten, nie in der Schusslinie verharren. Nach dem Rückpass sofort neue Tiefe und Breite fordern. Der Rückpass ist Startsignal, nicht Pause. Fehler des Torwarts unter Pressing gelassen behandeln: Sie sind hier ausdrücklich einkalkuliert.

Umbau: Feld 65 × 45 mit beiden großen Toren, 3-2-3, Abseits. Torhüter wechseln zur Halbzeit, Bonus: Tor binnen zehn Sekunden nach Abwurf zählt doppelt.

Positionen und Abstände im 9:9 erleben, ohne starres Positionsdenken.

Aufbau

  1. Feld etwa 65 × 45 Meter mit Toren, Torhütern und Abseitsregel.
  2. Zwei Teams zu je acht Feldspielern in einer 3-2-3-Grundordnung, Ersatz rotiert.

Ablauf

  1. Freies Spiel im 9:9 nach den Wettspielregeln.
  2. Eine Bonusregel aus dem Hauptteil, etwa doppelte Wertung nach Tiefenpass oder nach Flanke.
  3. Alle acht Minuten Positionen innerhalb des Teams tauschen: Verteidiger nach vorn, Stürmer nach hinten.
  4. Wenig unterbrechen, in Pausen mit Fragen coachen.
So erklärst du es den Kindern

„Wir spielen wie am Wochenende, mit Grundordnung: drei hinten, zwei in der Mitte, drei vorne. Haltet die Abstände, aber klebt nicht an der Position. Wer den Raum vor sich frei hat, geht rein. Nach acht Minuten tauscht ihr die Reihen.“

Darauf achtest du: Abstände thematisieren, nicht Positionen: Wer ist zu weit weg, wer zu nah? Alle Spieler alle Reihen spielen lassen, keine Festlegung in der D-Jugend. In Unterbrechungen fragen statt anweisen.

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