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Direktspiel unter Druck

Passfolgen in Raute und Y mit einem Kontakt, unter Störung durch einen halbaktiven Verteidiger. Körperstellung und Vororientierung entscheiden.

Übungsform Passen & Ballkontrolle A-JugendB-Jugend
ein Kontakt · vorher schauen
Ziel
Direktspiel als Werkzeug gegen Pressing – nur möglich, wenn die Vororientierung stimmt.
Dauer
12–18 Minuten
Kinder
6–16
Material
Hütchen, Bälle, Leibchen
Platz
kleines Feld (20 × 20 m) · Rasen, Kunstrasen
Phase
Technik-Teil

Aufbau

  1. Raute mit etwa 12 Metern Seitenlänge, ein Spieler je Ecke, zwei am Start.
  2. Ein Verteidiger in der Mitte, halbaktiv.

Ablauf

  1. Der Ball läuft mit einem Kontakt durch die Raute, im Wechsel im und gegen den Uhrzeigersinn.
  2. Der Verteidiger stört den, der als Nächstes bekommt – der muss vor der Annahme schauen und mit einem Kontakt weiterspielen.
  3. Nach zwei Minuten Richtungswechsel, nach vier Minuten Verteidiger tauschen.

So erklärst du es den Kindern

„Ein Kontakt, mehr nicht. Bevor der Ball zu dir kommt, weißt du schon, wohin er weitergeht – deshalb schaust du vorher. Der Verteidiger stört genau den, der nicht geschaut hat. Direktspiel ist Kopfsache."

Darauf achtest du

Typische Stolpersteine

Varianten

Zwei Bälle · Schwerer

Zwei Bälle gleichzeitig in der Raute – Aufmerksamkeit doppelt gefordert.

Zwei Kontakte · Leichter

Annahme erlaubt, bis das Tempo passt.

Rhythmuswechsel · Schwerer

Auf Kommando wechseln Richtung und Tempo der Passfolge – das Direktspiel bleibt dabei Pflicht.

Warum diese Übung wirkt

Direktspiel ist die Antwort auf Pressing – aber nur, wenn die Vororientierung stimmt. Im Leistungstraining wird es unter Störung geübt, weil erst dort sichtbar wird, wer vor der Annahme schaut und wer nicht.

Quellen

Trainingsplan in zwei Minuten

Der Nachwuchscoach baut aus 259 Übungen die passende Einheit für deine Altersklasse – mit Timer für den Platz.

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