Umgang mit den Kindern
Kinder, die nicht mitmachen wollen
Gilt für Bambini · 1 Min Lesezeit. Auch in der Nachwuchscoach-App, dort passend zur eingestellten Altersklasse.
Bei den Jüngsten steht fast in jedem Training ein Kind am Rand: klammert an Mama, mag heute nicht, findet den Ball doof. Das ist normal und kein Erziehungsfehler. Kinder in diesem Alter entscheiden nach Gefühl, und Gefühle drehen schnell. Zwingen ist das Einzige, was sicher schadet.
Lass das Kind zuschauen, ausdrücklich und ohne Vorwurf: „Guck erst mal zu, du kommst dazu, wann du willst." Die meisten steigen nach ein paar Minuten von selbst ein, weil Zuschauen langweiliger ist als Mitspielen. Eine kleine Nebenrolle senkt die Schwelle: Hütchen halten, Bälle zurückrollen, neben dem Trainer stehen.
Geschichten holen fast jedes Kind rein. Wer nicht „trainieren" will, will oft trotzdem ein Löwe sein, der seine Beute (den Ball) in die Höhle dribbelt. Bleibt ein Kind über Wochen außen vor, sprich in Ruhe mit den Eltern. Manchmal ist es schlicht noch zu früh, und ein halbes Jahr später klappt es wunderbar.
Quellen
- Entwicklungsstand vier- bis sechsjähriger Kinder – DFB (training-service.fussball.de) (Trainermedium)
- DFB-Praxistipps für Kindertrainer – DFB (training-service.fussball.de) (Trainermedium)
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