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Glossar · ab E-Jugend

Kurze Ecke

Auch genannt: Kurz ausgeführte Ecke, Kurzvariante

Eckball-Variante: Statt der hohen Flanke wird der Ball flach zu einem nah an der Eckfahne postierten Mitspieler gespielt.

Bei der kurzen Ecke verzichtet die angreifende Mannschaft auf die klassische Flanke in den Strafraum. Der Schütze spielt den Ball flach zu einem Mitspieler, der wenige Meter neben der Eckfahne steht. Aus dem folgenden Zwei-gegen-eins entsteht entweder ein besserer Flankenwinkel oder ein Dribbling Richtung Grundlinie.

Im Jugendfußball ist die kurze Ecke oft die bessere Wahl, und zwar aus einem einfachen Grund: Vielen Kindern fehlt schlicht die Schusskraft, um eine Ecke scharf vor das Tor zu bringen. Eine hohe, langsame Flanke ist leichte Beute für die Abwehr. Die kurze Variante hält den Ball flach und im eigenen Besitz.

Für die Verteidiger heißt das im Umkehrschluss: Sobald ein zweiter Angreifer zur Eckfahne läuft, muss ein Abwehrspieler mit herausgehen. Wer das verschläft, gibt dem Gegner die Überzahl am Ball. Genau dieses Erkennen und Herausschieben ist ein eigenes Trainingsthema.

Ein Thema ab der E-Jugend, sobald Eckbälle im Spielbetrieb vorkommen. Vorher kennt der Kinderfußball nach der DFB-Reform gar keine klassischen Ecken.

Ab wann
E-Jugend (U10/U11 · 9–10 Jahre)
Spielform
7:7 auf 55 × 35 m, dazu FUNiño 3:3 und 5:5

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